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Ehrungen und Preise der DPG


Anton-de-Bary-Medaille


Anton Heinrich de Bary (1831-1888):

Lebenslauf

 

De Bary wurde 1831 als Sohn eines Frankfurter Arztes geboren. Schon frühzeitig zeigte sich sein ausgeprägter Forschungsdrang, durch den er die entlang des Mains vorkommenden Pflanzen kennen lernte und mit seinem Mikroskop schon früh einzellige Algen untersuchte. Als Abiturient hatte er schon ein umfangreiches Herbarium, das er später dem Straßburger Botanischen Institut hinterließ. Durch seinen frühen Kontakt mit dem damaligen Leiter des Senckenbergschen Instituts in Frankfurt, Georg Fresenius entwickelte De Bary sein Interesse für Algen und Pilze sowie die Arbeit am Mikroskop. Bereits mit 21 Jahren fertigte er eine Abhandlung über den Phycomyceten Achyla, die von der hervorragenden Beobachtungsgabe de Barys zeugt. Dabei zeigte er, dass die Saprolegnia-Schwärmer zwei terminale Geißeln besitzen, während die Schwärmer von Achyla zwei seitliche Geißeln tragen. Mit dieser Arbeit wiederlegte er unter anderem auch den bekannten Botaniker Nathanael Pringsheim (1823-1894), der für die Saprolegnia-Schwärmer nur eine Geißel angegeben hatte. 1849/1859 studierte De Bary Medizin in Heidelberg und in Marburg. Ab 1850 studierte er in Berlin, wo er 1853 zum Dr. med. promoviert wurde. Seine Dissertation hatte das Thema: „De platarum generatione sexualii“. Nach nur einem Jahr Arbeit als Arzt entschloss sich de Bary zu einer Laufbahn als Botaniker und habilitierte sich 1854 an der Universität in Tübingen bei Hugo von Mohl (1805-1872).

Im Alter von nur 24 Jahren erhielt er 1855 einen Ruf als außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg i. Br., wo er 1859 ordentlicher Professor und gleichzeitig Direktor des Botanischen Gartens wurde. 1867 nahm er einen Ruf an die Universität Halle an, um dann 1872 an die neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Universität in Straßburg zu wechseln. Dort wurde nach seinen Plänen ein neues Institut gebaut, das 1882 bezogen wurde. Zudem wurde der neue Botanische Garten der Universität nach seinen Angaben mit geräumigen Gewächshäusern neu errichtet.

Zahlreiche Schüler de Barys wurden später selbst berühmte Botaniker, so unter anderem Frederick Orpen Bower (1855 bis 1948), Oskar Brefeld (1839- 1925), Francis Darwin (1848-1925), (Sohn von Charles Darwin), William Gibson Farlow (1844-1919), Karl Ritter von Goebel (1855-1932), Pierre- Marie-Alexis Millardet (1838-1902), Andreas Franz Wilhelm Schimper (1856-1901), der Lichenologe Hermann Maximilian Carl Ludwig, Graf zu Solms-Laubach (1842-1915), der Elsässer Ernst Stahl (1848-1917) sowie Sergei Nicolaevic Vinogradskij (1856-1953).

 

Forschungen Anton de Barys

Das Arbeitsgebiet de Barys war besonders die vergleichende Anatomie der höheren Pflanzen, der Algen sowie der Pilze, hier besonders der Rostpilze und Brandpilze, mit denen er sich schon 1853 in seiner Habilitationsschrift beschäftigt hatte. 1866 erschien sein Buch über die „Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten und Myxomyceten“. Dabei hatte de Bary entdeckt, dass bei Pflanzenerkrankungen nicht die Pflanze den Pilz erzeugt, sondern dass die Pilze Ursache der Pflanzenkrankheiten sind. Diese Erkenntnis legte er am Beispiel der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel in seiner 1861 erschienenen Arbeit „Die Kartoffelkrankheit, deren Ursache und Verhütung“ dar.

Zwar waren die komplizierten Entwicklungszyklen der Rost- und Brandpilze bereits von Louis René Tulasne (1815-1885) und seinem Bruder Charles Tulasne (1816-1884) entdeckt worden, es gelang jedoch erst de Bary, der mit beiden in Briefwechsel stand, unter anderem die doppelte Sporenbildung des Schwarzrostpilzes (Puccinia graminis) in Uredosporen (Sommersporen) und Teleutosporen (Wintersporen) aufzuklären. Nach Tulasne sollten diese Sporen einem Schleim entspringen. Außerdem fand er heraus, dass eine dritte und vierte Fruchtform, die so genannten Aecidien, auf dem Blatt eines Zwischenwirtes, im Falle des Schwarzrostes auf der Berberitze (Berberis vulgaris) gebildet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die Ausbreitung des Schwarzrostes dadurch bekämpft, dass man die Berberitze aus der Feldflur beseitigte.

De Bary dehnte seine Forschung auch auf andere Krankheiten an Kulturpflanzen aus. So beschäftigte er sich unter anderem mit den Krankheiten der Weinrebe, dem Falschen Mehltau (Plasmopara viticola), dem Echten Mehltau (Oidium tuckeri) sowie mit dem Roten Brenner (Pseudopezicula tracheiphila).

Auf dem Gebiet der Mykologie klärte er unter anderem auch den Entwicklungsgang der Schleimpilze (Myxomyceten) auf, wies die Zugehörigkeit von Aspergillus als Konidienform zum Eurotium-Fruchtkörper nach und beschrieb den vollständigen Entwicklungsgang des Falschen Mehltau der Weinrebe.

Weitere bahnbrechende Erkenntnisse gelangen de Bary auf dem Gebiet der Flechten. Ausgehend von diesen Arbeiten schlug er 1878 auf der 51. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte in Kassel vor, besonders enge Beziehungen oder Biosysteme zwischen zwei Arten als "Symbiose" zu bezeichnen.

 

Satzung zur Verleihung der Anton-de-Bary-Medaille

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. (DPG) stiftet aus Anlass des 100. Todestages von Anton de Bary mit genereller Zustimmung der Mitgliederversammlung vom 4. Oktober 1988 die "Anton-de-Bary-Medaille". Der Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. hat auf der 87. Sitzung vom 27. April 1989 in Gießen die Satzung für die von der DPG zu verleihende Anton-de-Bary-Medaille aufgestellt. Diese wurde mit folgendem Wortlaut von der Mitgliederversammlung am 10.11.1989 verabschiedet:

  1. Die Medaille, die nach dem großen Mykologen und Mitbegründer der Phytopathologie benannt ist, wird vom Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. an Personen mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Phytomedizin verliehen.
  2. Die Auszeichnung besteht aus einer Medaille, die den Namen Anton de Bary auf der einen und den Namen der Ausgezeichneten auf der Rückseite trägt, und einer Urkunde, die den Anlaß der Verleihung kurzgefaßt enthält.
  3. Die Medaille kann einmal jährlich durch den Vorstand der DPG verliehen werden. Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder der DPG.
  4. Die Bekanntgabe der mit der Medaille ausgezeichneten Person erfolgt vom Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. auf Empfehlung eines Kuratoriums am 26. Januar, dem Geburtstag von de Bary.
  5. Das Kuratorium besteht aus vier Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und dem 1. Vorsitzenden der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft, der dem Kuratorium vorsteht. Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Vorstand der DPG für die Dauer von vier Jahren gewählt. Einmalige Wiederwahl ist möglich.
  6. Die Entscheidungen des Kuratoriums und des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Die Entscheidung kann auf schriftlichem Wege herbeigeführt werden. Darüber ist ein Protokoll anzufertigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  7. Satzungsänderungen werden vom Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen und den Mitgliedern mitgeteilt.
  8. Die Verleihung der Medaille wird eingestellt, wenn die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. aufgelöst wird.


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Anton de Bary-Medaille 2010 Prof. Dr. Kurt Mendgen zuerkannt


Der Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. hat auf einstimmige Empfehlung des Kuratoriums Herrn Prof. Dr. Kurt Mendgen für seine herausragenden Arbeiten zu Wirt-Parasit-Interaktionen bei Rostpilzen die Anton-de-Bary-Medaille 2010 zuerkannt. Die Verleihung findet am 6. September 2010 im Rahmen der 57. Deutschen Pflanzenschutztagung statt.



Inhaber der Anton-de-Bary-Medaille

1990:   Prof. Dr. Bruno GÖTZ für seine grundlegenden Untersuchungen mit Sexuallockstoffen der Traubenwickler-Arten 
1991:   Prof. Dr. Hans SCHEINPFLUG für seine grundlegenden Arbeiten über die Azol-Fungizide und deren Wirkungsweise als Bekämpfungsmöglichkeit von Pflanzenkrankheiten 
1992:   Prof. Dr. Johannes ULLRICH und Dr. Harald SCHRÖDER für ihre gemeinsamen Verdienste um die Entwicklung eines Prognosesystems für die Krautfäulebekämpfung an Kartoffeln unter beispielhafter Zusammenarbeit auf ihren Forschungsgebieten der Biomathematik und der Epidemiologie 
1994:   Prof. Dr. Fritz SCHÖNBECK für die Verdienste auf dem Gebiet der induzierten Resistenz bei Pflanzen gegenüber Pflanzenkrankheiten 
1995:   Prof. Dr. Horst LYR für seine großen Verdienste um die Aufklärung der Wirkungsmechanismen fungizider Wirkstoffe sowie des Stoffwechsels phytopathogener Pilze und die Interaktionen der Pilze mit den Wirtspflanzen 
1996:   Prof. Dr. Paul E. WAGGONER für seine Verdienste bei der Einführung der Computersimulation in der Phytopathologie 
1997:   Prof. Dr. Friedrich GROSSMANN für seine Untersuchungen auf dem Gebiet der Wirt-Pathogen-Interaktionen und der besonderen Bedeutung extrazellulärer Erregerenzyme für die Pathogenese 
1998:   Prof. Dr. Urs WYSS für seine innovativen Forschungsansätze und Untersuchungen auf dem Gebiet der Wirt-Parasit-Beziehungen zwischen Nematoden und ihren Wirtspflanzen 
2000:   Dr. Nyckle J. FOKKEMA in Würdigung seiner Arbeiten zur Phyllosphärenflora der Wirtspflanzen und ihrer antagonistischen Wirkung auf parasitäre Pilze 
2001:   Prof. Dr. Renate KOENIG in Würdigung ihrer Arbeiten auf dem Gebiet der Virusdiagnostik 
2002:   Dr. Helgard NIRENBERG in Würdigung ihrer Arbeiten zur Systematik, zur Morphologie und Differenzierung phytopathogener Pilze 
2004:   Prof. Dr. Günter Martin HOFFMANN in Würdigung seiner Arbeiten zur Biologie und Epidemiologie phytopathogener Pilze an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen mit besonderem Schwerpunkt integrierter Verfahren des Pflanzenschutzes 
2006:   Prof. Dr. Erich SEEMÜLLER in Würdigung seiner Arbeiten zu Phytoplasmen als Krankheitserreger an obstbaulichen Kulturen, insbesondere zur taxonomischen und phylogenetischen Klassifizierung 
2008:   Dr. David V. ALFORD für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Praktischen Entomologie 
2010:   Prof. Dr. Kurt Mendgen für seine herausragenden Arbeiten zu Wirt-Parasit-Interaktionen bei Rostpilzen 

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Julius-Kühn-Preis


Julius Kühn (1825- 1910) Begründer und Gestalter des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften in Deutschland (Quelle: www.lexikon-definition.de/Julius-Kuehn.html (verändert))

 

Der Sohn eines Gutsinspektors erhielt seine Grundschulbildung in Pulsnitz. Obwohl sein Vater erkrankte und sich die Familie in finanziellen Schwierigkeiten befand, ermöglichten ihm seine Angehörigen eine Ausbildung am Polytechnikum in Dresden. 1841 ging Kühn in die landwirtschaftliche Praxis. Als Lehrling, Gehilfe und Gutsverwalter erwarb er sich umfassende landwirtschaftliche Kenntnisse. Von 1848 bis 1855 war er Verwalter eines Gutes in Groß-Krausche bei Bunzlau. Hier studierte er mit modernen Methoden (Mikroskopie) intensiv die Krankheiten der Kulturpflanzen und veröffentlichte darüber mehrere Beiträge. 1855 immatrikulierte er sich an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Bonn-Poppelsdorf, aus finanziellen Gründen musste er das Studium nach zwei Semestern aufgeben. Er promovierte jedoch im März 1857 an der Universität Leipzig mit der Dissertation »Über den Brand des Getreides und das Befallen des Rapses und über die Entwicklung des Maisbrandes«. Im gleichen Jahr habilitierte er sich an der Landwirtschaftlichen Akademie Proskau. Nach nur einem Semester Lehre ging er als Verwalter der niederschlesischen Güter des Grafen Egloffstein zurück in die Praxis. 1858 veröffentlichte er das bahnbrechende Werk »Die Krankheiten der Kulturgewächse, ihre Ursachen und ihre Verhütung«. Große Resonanz rief auch sein 1861 veröffentlichte Buch über die Ernährung von Rindern hervor (»Die zweckmäßigste Ernährung des Rindviehs vom wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkte «.) 1862 wurde Kühn zum ordentlichen Professor für Landwirtschaft an der Universität Halle ernannt. 1863 erhielt er die ministerielle Genehmigung zur Errichtung eines selbstständigen Instituts, das er in den folgenden vierzig Jahren zur bedeutendsten agrarwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsstätte Deutschlands ausbaute. Er legte Versuchsfelder, eine Versuchsstation und Laboratorien an. Der 1878 begonnene Dauerfeldversuch »Ewiger Roggenbau « wird noch heute weitergeführt. Kühns Anstrengungen zur Behebung der sogenannten Rübenmüdigkeit mündeten 1889 in eine Station zur »Nematodenvertilgung «. Ein Haustiergarten und eine veterinärmedizinische Abteilung komplettierten das nach seinen Vorstellungen konzipierte Institut. Dass sein privates Vermögen in den Ausbau des Instituts einfloss, war für ihn selbstverständlich. Rufe nach Göttingen, Berlin, Hohenheim und Wien lehnte er ab. Interessant erscheint in der Rückschau, dass in Kühns Institut auch betriebswirtschaftliche Fragen behandelt wurden, da er einen Gegensatz zwischen Wissenschaft und Praxis nicht zu erkennen vermochte. Doch nicht nur darin war Kühn modern, er setzte häufig nicht nur auf seine eigene durch mehr als 300 Veröffentlichungen zu allen Gebieten der Landwirtschaft untermauerte Kompetenz, sondern förderte auch zahlreiche Talente, die aus kleinen Verhältnissen stammten oder gebrochene Biographien aufwiesen. Er verstand es, Freiräume zu eröffnen und Forschungsgebiete zu fördern, die noch nicht umfassend anerkannt waren. Nicht zuletzt deshalb wurden viele seiner Schüler auf Lehrstühle berufen, an denen ebenfalls Pionierarbeit geleistet wurde. Sie bauten in ganz Deutschland Institute nach hallischem Vorbild auf, gingen aber nicht selten andere Wege als den von Kühn aufgezeichneten, universalistischen. Offensichtlich als Alterssitz erwarb Kühn 1898 das Gut »Lindchen« bei Spremberg, hier untersuchte er die Möglichkeiten, auf sehr leichten Sandböden den Anbau von Kulturpflanzen zu verbessern. 1909 wurde Kühn emeritiert.

Zwei Festschriften in denen unter anderem ein falsches Promotionsdatum angegeben ist und eine umfangreiche biographische Literatur würdigten den hochdekorierten Kühn (Ehrendoktorat der Universität Krakau, Wirklicher Geheimrat mit dem Titel »Exzellenz«, Roter Adler-Orden 2. Klasse mit Stern, Kronenorden 2. Klasse, russischer Sankt Stanislaus-Orden 2. Klasse), als den bedeutendsten deutschen Vertreter der Landwirtschaftswissenschaft.

Anläßlich der Feierlichkeiten zu seinem 80. Geburtstag im März 1907 definierte Kühn das Ziel seines Wissenschaftlerlebens: »Meine Aufgabe war ein Ziel, daß vorher nicht ausgesprochen worden ist. Aber die naturwissenschaftliche Forschung ist noch keine Landwirtschaft. Das wahre Ziel ist die größtmögliche Produktion an Nahrungsmitteln und Kleidungsstoffen. So, wie die medizinische Wissenschaft die Erhaltung des Leibes in Kraft und Gesundheit zum praktischen Ziele hat, besitzt unsere Wissenschaft die Pflicht, die Bedürfnisse der Menschheit nach Nahrung und Kleidung zu decken zu versuchen. Die Gesetze der Natur müssen wir anerkennen, die Gesetzte der Natur müssen wir anwenden mit möglichster Rente, zur Stofferzeugung. Das höchste wissenschaftliche Ziel ist das praktische Ziel& Unsere Aufgabe ist der Nutzen«. Das 1992 wieder begründete »Kühn-Archiv« war diesen Ideen verpflichtet und kann für die Zeit von 1911 bis 1971 alseine der wichtigsten Zeitschriften des Fachgebietes gelten.


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Satzung zur Verleihung des Julius-Kühn-Preises

Der Preis wird verliehen, um im Sinne der richtungsweisenden wissenschaftlichen und praktischen Vorstellungen von Julius Kühn zur Entwicklung eines ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Pflanzenschutzes beizutragen und durch Förderung der Forschung auf dem Gesamtgebiet der Phytomedizin die wissenschaftlichen Grundlagen dafür zu verbessern. Der Preis wird im Abstand von zwei Jahren für hervorragende Arbeiten an Wissenschaftler unter 40 Jahren verliehen.

Die wissenschaftliche Auszeichnung ist mit einem Geldpreis von 2.000,- Euro verbunden. Die Verleihung erfolgt jeweils anläßlich der Deutschen Pflanzenschutztagung. In der Regel hält der Preisträger einen Plenarvortrag. Jedes ordentliche Mitglied der DPG ist berechtigt, Kandidaten für die Verleihung des Preises vorzuschlagen. Grundlage für die Benennung von Kandidaten sind Arbeiten, die innerhalb der vergangenen drei Jahre in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht worden sind oder zur Veröffentlichung angenommen wurden. Die Benennungen sind zusammen mit den Publikationen der Geschäftsstelle der DPG jeweils zum 1. März des Jahres einzureichen, in dem die Pflanzenschutztagung stattfindet. Es können auch mehrere zusammenhängende Veröffentlichungen eingereicht werden. Der Preis kann auch einer Gruppe von Autoren verliehen werden. Über die Vergabe des Preises entscheiden

  • die drei Vorsitzenden der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft
  • ein Vertreter des Pflanzenschutzdienstes
  • ein Vertreter deJulius Kühn-Institutes
  • ein Vertreter der Pflanzenschutzindustrie und
  • ein Hochschullehrer der Universitätsinstitute für Phytomedizin.

Den Vorsitz führt der erste Vorsitzende der DPG. Der Vorstand der DPG beruft unter Berücksichtigung verschiedener Teilgebiete der Phytomedizin die übrigen Mitglieder des Gremiums für eine Amtszeit von jeweils 6 Jahren. Eine erneute Berufung ist nicht möglich. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt mit einfacher Mehrheit. Die mehrheitliche Zustimmung kann auch auf schriftlichem Wege eingeholt werden1. Sie muß jeweils bis zum 1. Juni erfolgen und wird in den Mitteilungen der DPG Phytomedizin bekanntgegeben. Die Ausschreibung des Preises erfolgt jeweils im Vorjahr der Verleihung in den Mitteilungen der DPG und dem Nachrichtenblatt des Deutschen Pflanzenschutzdienstes und durch Aushang in den einschlägigen Institutionen. Die Finanzierung des Julius-Kühn-Preises erfolgt aus Mitteln der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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Träger des Julius-Kühn-Preises

1979:   Dr. agr. Heinrich BUCHENAUER, Bonn 
1981:   Dr. rer. nat. Ingolf SCHUPHAN, Berlin 
1984:   Prof. Dr. rer. nat. Kurt MENDGEN, Konstanz 
1986:   Dr. Wolf-Dieter PHILIPP, Hohenheim 
1988:   Priv-Doz. Dr. agr. Heinz-Wilhelm DEHNE, Hannover 
1990:   Dr. agr. Joseph-Alexander VERREET, München-Weihenstephan 
1992:   Dr. rer. hort. Edgar MAISS, Braunschweig 
1994:   Dr. sc. agr. Bärbel GEROWITT, Göttingen 
1996:   Prof. Dr. Andreas VON TIEDEMANN, Rostock 
1998:   Dr. Erich-Christian OERKE, Bonn 
2002:   Prof. Dr. Thomas BAUM, Ames (USA) 
2002:   Dr. Johannes HALLMANN, Münster 
2004:   Dr. Ralph HÜCKELHOVEN, Gießen 
2004:   Prof. Dr. Harald SCHERM, Athens (USA) 
2008:   Dr. Marco Beyer, Kiel 

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Ehrennadel der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. verleiht diese Auszeichnung an Fachkollegen und Fachkolleginnen für deren herausragende Verdienste um die Phytomedizin. Es werden vor allem die besonderen Leistungen in der angewandten phytomedizinischen Forschung, für die Entwicklung von Pflanzenschutzmaßnahmen und deren Integration in die pflanzenbauliche Praxis gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit der Verleihung der Ehrennadel und einer entsprechenden Urkunde verbunden. Die Auszeichnung wird auf Vorschlag der Mitglieder der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft vergeben. Der Vorstand der Gesellschaft ruft zur Nominierung in den Mitteilungen der Gesellschaft auf. Die Vergabe erfolgt durch Beschluss des Vorstandes der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft.

Die Auszeichnung wird anlässlich der Mitgliedversammlung durch den 1. Vorsitzenden der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft verliehen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Inhaber der Ehrennadel der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft

2000:   Prof. Dr. Theo WETZEL, ehem. Leiter des Instituts für Pflanzenkrankheiten in Halle 
2000:   Dr. Karl HANUSS, ehem. Landespflanzenschutzamt Rheinland- Pfalz, Mainz 
2001:   Dir. u. Prof. Dr. Heinz GANZELMEIER, BBA, Braunschweig 
2001:   Dir. u. Prof. Dr. Gerd CRÜGER; ehem. BBA, Braunschweig 
2001:   Dr. Alfred OBST, ehem. Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur u. Pflanzenbau 
2002:   Dr. Hans Georg PRILLWITZ, ehem.Landesanstalt für Pflanzenbau u. Pflanzenschutz, Mainz 
2002:   Dr. Wolfgang SCHÜTZ, ehem. Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Weser-Ems 
2003:   Fr. Dr. Mechthild Seidel, ehem. Leiterin Pflanzenschutzamt Mecklenburg- Vorpommern, Rostock 
2003:   Dr. Heinrich Kohsiek, ehem. Leiter der Abteilung f. Pflanzenschutzmittel und Anwendungstechnik der BBA, Braunschweig 
2003:   Dr. Peter Kraus, BayerCropScience, Monheim 
2004:   Prof. DI Dr. Richard Szith, Leiter des Referates Pflanzenschutz, Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark, Graz 
2004:   Dr. Heinrich Brammeier, ehem. BBA, Braunschweig 
2004:   Dr. Reinhard Schietinger, ehem. Direktor der Landesanstalt f. Pflanzenbau und Pflanzenschutz, Mainz 
2004:   Dr. Hermann Bleiholder, ehem. BASF AG, Limurgerhof 

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Otto-Appel-Denkmünze-Stiftung


Otto Appel (1867-1952) Organisator des deutschen Pflanzenschutzes

 

Otto Appel war von 1920 bis 1933 Direktor und Präsident der damaligen Biologischen Reichsanstalt. In seiner Amtszeit wurde die staatliche Prüfung von Pflanzenschutzmitteln einheitlich für das gesamte Reich durch die Biologische Reichsanstalt eingeführt. Noch nach seiner Pensionierung 1933 wirkte er entscheidend auf das erste Pflanzenschutzgesetz von 1937 ein. Bereits 1914 hatte er dafür einen Entwurf erarbeitet. Unter der Schirmherrschaft von Ministerialdirektor Prof. F.W. Maier-Bode wurde anläßlich der Vollendung des 85. Lebensjahres von Geheimrat Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Appel, die Otto-Appel-Denkmünze gestiftet.

 

Satzung zur Verleihung der Otto-Appel-Denkmünze

Das Kuratorium hat in der Sitzung vom 18.3.1959 folgende Neufassung der Satzung vom 27.11.1957 beschlossen:

1. Die Schirmherrschaft über die am 19.5.1952 anläßlich der Vollendung des 85. Lebensjahres des Nestors des deutschen Pflanzenschutzes, Geheimrat Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Appel, gestiftete Otto-Appel-Denkmünze liegt bei dem jeweiligen Präsidenten des Julius Kühn-Institutes.

2. Die Otto-Appel-Denkmünze kann jährlich, jeweils am Geburtstag des Geheimrat Prof. Dr. Dr. h.c. Appel, am 19. Mai, für wertvolle wissenschaftliche oder organisatorische Arbeit auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes verliehen werden. Die Auszeichnung kann mit einem Geldpreis verbunden werden. Sie kann sowohl an deutsche als auch an ausländische Personen verliehen werden.

3. Über die Verleihung entscheidet ein Kuratorium, das sich aus Persönlichkeiten zusammensetzt, die von folgenden Organisationen benannt werden, die sich unmittelbar mit Fragen des Pflanzenschutzes befassen:

a) Industrieverband Agrar e.V.,

b) Unterabteilung Maschinen und Geräte für den Pflanzenschutz in der Landmaschinen- und Ackerschleppervereinigung (LAV),

c) Deutsche Raiffeisen-Warenzentrale GmbH,

d) Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V.,

e) außerdem der jeweilige Leiter des Referates Pflanzenschutz im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

Das Kuratorium wählt sich seinen Vorsitzenden selbst und entscheidet mit einfacher Mehrheit. Es tritt möglichst jährlich einmal zusammen, um die Nominierung der auszuzeichnenden Personen vorzunehmen. Ergibt die Abstimmung Stimmengleichheit, übernimmt der Schirmherr die Entscheidung.

4. Das Kuratorium ist verpflichtet, einen Vertreter der Biologischen Bundesanstalt und je einen Vertreter der Pflanzenschutzämter und der freien Wissenschaft vor der Wahl des Auszuzeichnenden zu hören. Das Kuratorium benennt die Vertreter, die Befragung erfolgt durch den Schirmherrn.

5. Die Geschäftsführung regelt der jeweilige Vorsitzende des Kuratoriums.

6. Die Übergabe der Otto-Appel-Denkmünze erfolgt in einem würdigen Rahmen zu einem vom Kuratorium festzulegenden Zeitpunkt durch den jeweiligen Schirmherrn oder seinen Beauftragten.

7. Satzungsänderungen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Im Falle der Auflösung der Stiftung beschließt das Kuratorium über die Verwendung etwaig vorhandener Gelder.

8. Die von den Mitgliedern des Kuratoriums unterschriebene Urschrift der Satzung wird vom Julius Kühn-Institut  aufbewahrt.


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Dr. Ralf Petzold mit der Otto Appel-Denkmünze 2008 geehrt

Das Kuratorium der Otto Appel-Denkmünze aus Mitgliedern der  Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V., des Industrieverbandes Agrar e.V., der Unterabteilung Maschinen und Geräte für den Pflanzenschutz in der Landmaschinen- und Ackerschleppervereinigung (LAV), der Deutschen Raiffeisen-Warenzentrale GmbH, und des Referates Pflanzenschutz im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft erkennen die Otto Appel-Denkmünze 2008 Herrn Dr. Ralf Petzold zu.

 

Herr Dr. Petzold hat die Entwicklungen des Pflanzenschutzes in Deutschland, aber auch im europäischen und internationalen Rahmen über viele Jahre mit gestaltet und entscheidend geprägt. Mit der Verleihung der Otto-Appel-Denkmünze 2008 werden sein Wirken und seine Verdienste um den Pflanzenschutz im nationalen, europäischen und internationalen Rahmen gewürdigt.  

 

Die Verleihung der Denkmünze findet anlässlich der 56. Deutschen Pflanzenschutztagung in Kiel statt.




Inhaber der Otto-Appel-Denkmünze

1952:   Prof. Dr. phil. et. rer. nat. Drs. hc. Otto APPEL, ehem. Präsident der Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft Berlin- Dahlem, * 19.05.1867 + 10.11.1952 
1953:   Prof. Dr. rer. nat. Drs. hc. Johanna WESTERDIJK, ehem. Director Pathologisch Labor "Willie Commelin Scholten" en Centraal-bureau voor Schimmelcultures, Baarn/NL, * 04.01.1883 + 15.11.1961 
1954:   Prof. Dr. phil. Dr. hc. Johann Christian (Hans) BLUNCK, ehem. Direktor des Instituts für Pflanzenkrankheiten, Universität Bonn * 13.09.1885 + 12.11.1958 
1955:   Dr. Ing. Drs. hc. Gerhard SCHRADER, Wuppertal, * 1903 + 1990 
1956:   Prof. Dr. phil. Walter KOTTE, ehem. Direktor des Pflanzenschutzamtes Freiburg i. Br. * 15.02.1893 + 16.06.1970 
1957:   Prof. Dr. of Phil. Drs. hc. Elvin Charles STAKMAN, ehem. Direktor des Dept. of Plant Pathology and Botany, St. Paul, Minn., USA * 17.05.1885 + 22.01.1979 
1958:   Dr. phil. Dr. agr. hc. Carl STAPP, ehem. Direktor des Instituts für Bakteriologie und Serologie der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, *02.03.1888 + 27.02.1984 
1960:   Prof. Dr. sc. nat. Drs. hc. Bernhard RADEMACHER, ehem. Direktor des Instituts für Pflanzenschutz, Universität Hohenheim * 04.11.1901 + 11.02.1973 
1962:   Prof. Dr. phil. Drs. hc. Ernst GÄUMANN, ehem. Vorsteher des Instituts für spezielle Botanik, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich/Schweiz * 06.10.1893 + 05.12.1963 
1964:   Dr. phil. Hans BREMER, ehem. Vorsteher des Instituts für Gemüsebau und Unkrautforschung der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Neuss-Lauvenburg * 15.10.1891 + 12.10.1964 
1966:   Dr. phil. nat. Erich KÖHLER, ehem. Direktor des Instituts für landwirtschaftliche Virusforschung der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, * 15.11.1889 + 03.03.1985 
1968:   Prof. Dr. techn. Ferdinand BERAN, Hofrat, ehem. Leiter der Bundesanstalt für Pflanzenschutz, * 28.08.1903 + 04.01.1985 
1971:   Dr. sc. nat. Martin HANF, Limburgerhof, * 17.08.1911 + 01.12.1991 
1973:   Prof. Dr. phil. nat. Karl BÖNING, ehem. Direktor der Abteilung Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, München, * 11.03.1901 + 04.08.1977 
1975:   Prof. Dr. phil. Dr. agr. hc. Walter Heinrich FUCHS, ehem. Direktor des Instituts für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz, Universität Göttingen, * 29.02.1904 + 11.09.1981 
1977:   Prof. Dr. agr. Dr. agr. hc. Harald RICHTER, ehem. Präsident der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Berlin und Braunschweig, * 10.08.1902 + 01.05.1981 
1978:   Prof. Ronald K.S. WOOD, Ph.D., F.R.S., London/UK, * 08.04.1919 
1979:   Prof. John D. FREYER, M.A., Yarnton, Oxford/Großbritannien 
1981:   Prof. Dr. phil. Waldemar MADEL, ehem. Geschäftsführer, Celamerck GmbH & Co. KG, Ingelheim, Privat-Dozent Universität Mainz * 27.03.1912 + 26.04.2002 
1984:   Prof. Dr. agr. Rolf DIERCKS, ehem. Abteilungsleiter, Bayerische Landesanstalt f. Bodenk. u. Pflanzenbau * 17.12.1915 
1986:   Dr. agr. Theobert VOSS, Ltd. Dir. u. Prof. i.R., Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, * 02.01. 1925 
1988:   Dr. rer. pol. Dieter REDLHAMMER, ehem. Direktor, Leiter, Hoechst AG, GB Landwirtschaft, * 26.12.1921 
1990:   Prof. Dr. agr. Friedrich GROSSMANN, Inst. f. Phytomedizin, * 16.03.1927 
1992:   Prof. Dr. agr. Gerhard SCHUHMANN, ehem. Präsident, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, * 07.06.1923 
1994:   Dr. forest. habil, Hans-Hermann CRAMER, ehem. Referent f. Umweltfragen, Bayer AG, PF-A, * 15.10.1927 
1996:   Prof. Dr. Rudolf HEITEFUSS, Institut für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz, Universität Göttingen * 08.11.1928 
1998:   Dr. Renate HANS, Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, Berlin, * 27.06.1937 
2000:   Dr. Gerhard PRANTE, ehem. Aventis CropScience, * 14.03.1942 
2002:   Prof. Dr. Fritz FÜHR, Institut für Radioagronomie der Kernforschungsanlage Jülich, * 22.07.1934 
2004:   Prof. Dr. Fred KLINGAUF, ehem. Präsident der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, *24.08.1936 
2006:   Dr. Oskar BÖTTCHER, ehem. Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes Agrar e.V. *02.10.1942 
2008:   Dr. Ralf Petzold, ehem. Referats-Leiter des BMELV *21.03.1942 

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Ehrenvorsitzende, Ehrenmitglieder und Korrespondierende Mitglieder der DPG


Ehrenvorsitzende der DPG:

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto APPEL + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans BLUNCK + 
Dr. Karl Viktor STOLZE + 
Prof. Dr. agr. Rudolf HEITEFUSS 
Prof. Dr. Fred KLINGAUF 

Ehrenmitglieder der DPG:

Prof. Dr. Ferdinand BERAN + 
Prof. Dr. Karl BÖNING + 
Dr. Hans BREMER + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Heinrich FUCHS + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst GÄUMANN + 
Dr. Martin HANF + 
Dr. Erich KÖHLER + 
Prof. Dr. Walter KOTTE + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard RADEMACHER + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Harald RICHTER + 
Dr. Ing. Dr. h.c. Gerhard SCHRADER + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Elvin Charles STAKMAN + 
Dr. Dr. h.c. Carl STAPP + 
Dr. Karl Viktor STOLZE + 
Prof. Dr. Dr. h.c. Johanna WESTERDIJK + 
Prof. Dr. Friedrich GROSSMANN 
Prof. Dr. Günter Martin HOFFMANN 
Prof. Dr. Heinrich Carl WELTZIEN 
Prof. Dr. Jürgen KRANZ 

Korrespondierende Mitglieder der DPG:

Prof. Dr. Claude ALABOUVETTE, Frankreich 
Dr. David V. ALFORD, Großbritannien 
Prof. Dr. Richard CONVERSE, USA 
Prof. Dr. Nyckle FOKKEMA, Niederlande 
Prof. Dr. sc. agr. Zoltán KIRALY, Ungarn 
Prof. Dr. Joseph KUC, USA 
Prof. Dr. Gad LOEBENSTEIN, Israel 
Prof. Dr. Joze MACEK, Slowenien 
Dr. S. NAGARAJAN, Indien 
Prof. Dr. Joseph STRYCKERS, Belgien 
Dr. Karel VEVERKA, Tschechien 
Prof. Dr. Ronald Karlslake Starr WOOD, Großbritannien 

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