Mykorrhizaforschung und -anwendung in Deutschland


Leibniz- Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) Großbeeren
Gastgeber: Dr. Philipp Franken
18.11.2009 (13:00) - 19.11.2009 (13:00) 
Mykorrhizainoukulum wird in Deutschland von Mitgliedern der Vereinigung der Mykorrhizaanwender – und produzenten unter strenger Qualitätskontrolle hergestellt. Es ist langfristig lagerbar, leicht anzuwenden und maschinell auszubringen und steht so für viele Anwendungen zur Verfügung.
Vorzüge mykorrhizierter Pflanzen sind ihr verbessertes Wachstum unter ungünstigen Bedingungen, bessere Nährstoffausbeute, eine erhöhte Krankheitstoleranz und eine erhöhte Stresstoleranz, d.h. die Pflanzen reagieren weniger empfindlich auf abiotische Stressfaktoren (Trockenheit, hohe Temperaturen, Kälte, Staunässe, falsche pH-Werte im Substrat). Die vegetative und generative Entwicklung der Wirtspflanzen ist beschleunigt, z.B. Stecklinge bewurzeln besser, es wird eine Wachstumsförderung, erhöhte Blütenzahl und verlängerte Blühdauer, Verminderung des Umpflanzschocks, eine schnellere Etablierung und Verringerung der Mortalität beobachtet.
Darüber hinaus ist die Anwendung mykorrhizahaltiger Bodenhilfsstoffe sowie die Mykorrhizierung von Pflanzen für die Sanierung und Gestaltung der Landschaft eingeführte Praxis. Richtlinien für den GaLa Bau enthalten Hinweise für die Mykorrhizaanwendung.
Doch wohin entwickelt sich die Mykorrhizaforschung in Deutschland?
Dieser Frage der Praxis stellen sich namhafte Mykorrhizaexperten aus Universitäten und Forschungseinrichtungen anlässlich der 12. Jahrestagung der Vereinigung der Mykorrhizaanwender und –produzenten Deutschlands im November dieses Jahres.
Alle Interessenten sind herzlich zu dieser öffentlichen Tagung eingeladen.

Anmeldung und Programm Nur Anmeldung Anmeldung mit Vortrag oder Poster Programm

HotelvorschlagDie Teilnehmer können sich im Hotel Großbeeren anmelden (http://www.ringhotel-grossbeeren.de/). Bei Nennung des IGZ gibt es einen kleinen Rabatt. 
|